Perfektes Triathlon-Wetter und Gänsehautstimmung beim 31. Eberbacher Sprint- und Jedermann-Triathlon

Eberbach. Am Sonntag, den 6. September 2026, verwandelte sich das Neckarufer nähe Heidelberg wieder in eine Sportarena der Extraklasse. Bei strahlendem Spätsommerwetter, bester Laune und einer fantastischen Zuschauerkulisse fiel der Startschuss für den traditionsreichen 31. Eberbacher Sprint- und Jedermann-Triathlon. Das eingespielte Organisationsteam des Skiclubs „Grummer Stegge“ und der DLRG Eberbach sorgte einmal mehr für ein perfekt koordiniertes und rundum gelungenes Event. Elke Schanz-Matern vom TC Backnang hatte sich dort kurzfristig angemeldet und als Nachrücker 3 Tage vorher einen Startplatz erhalten.

Der Wettkampf:

700 m Schwimmen: Mit der Strömung ging es im erfrischenden Neckar zügig flussabwärts bis zum Ausstieg am DLRG-Bootsanleger. 22 km Radfahren: Nach dem ersten schnellen Wechsel wartete die anspruchsvolle Radstrecke. Aus der Au heraus ging es für die Teilnehmenden hinauf in den Kleinen Odenwald bis nach Schwanheim und in rasantem Tempo wieder zurück. 6 km Laufen: Den krönenden Abschluss bildete die flache Laufstrecke auf dem Neckarradweg in Richtung Pleutersbach.

Pünktlich um 9:00 Uhr fiel der Startschuss. Das Schwimmen im Neckar verlief für Elke top, denn alle 250 Athleten wurden dazu mit einem Schiff des Schifffahrtsamtes flussaufwärts transportiert und dann ins Wasser gelassen. „Es war eine tolle Atmosphäre mit den vielen Zuschauern am Ufer und auf der Brücke“. Für die 700 m im Neckar war erstmalig seit Jahren Neopren erlaubt, da die Wassertemperatur nur bei 22,7 Grad lag. Bereits nach 12:27 min stieg Elke aus dem Wasser zum 1. Wechsel, der ihr aber viel zu lang dauerte – „leider hatte sich der Reißverschluss meines Neos verklemmt und ich brauchte gefühlt Stunden, bis ich aufs Rad konnte“.
Der Radsplit (22 km) verlief für sie dann aber genial: Über knapp 11 km mit 365 HM ging’s fast nur bergauf in den Odenwald und nach der Wende dann alles wieder zurück. Und auch vom abschließenden Lauf war Elke zufrieden und vielleicht auch etwas überrascht, da sie aktuell wegen einer Verletzung wenig Lauftraining in den Beinen hat. Zufrieden durfte sie auch mit ihrer Zeit sein, denn für die 6 flachen Kilometer brauchte sie nur 32:53 min, was für sie persönlich trotz wenig Lauftraining sehr sehr schnell war.
Elke konnte am Ende den 21. Gesamtplatz bei den Frauen belegen und hat wieder einmal die AK 60 außer Konkurrenz gewonnen.


Herzlichen Glückwunsch, liebe Elke! 

(Fotos: Elke Schanz-Matern)